Energiewende im Eschgarten

Den Schlüssel zur Energiewende im Kleinen, den trägt jeder Hausbesitzer an seinem Schlüsselbund. Davon sind Bürgermeister Wilfried Roos, Gebäudemanager Ludger Greiling und Hinnerk Willenbrink (Verein Haus im Glück) überzeugt. „Insbesondere, wenn das Baujahr der Häuser in den 1960er, 70er oder Anfang der 80er liegt, gibt es ein großes Einsparpotential beim Heizenergieverbrauch“, sagt Willenbrink.
Haus im Glück-Team
Ein Einsparpotential gleich im doppelten Wortsinn, weniger Verbrauch von Heizenergie spart der Umwelt nicht nur das Klima schädliche CO2, sondern sorgt auch dafür, dass die Heizkosten deutlich gesenkt werden. Grund genug also, den Bereich der „Haus gemachten Energiewende" in den Blick zu nehmen und die eigenen vier Wände energetisch zu durchleuchten. Energiesparen durch geeignete Modernisierungen und durch die Dämmung der Gebäudehülle, der Austausch alter Heizungsanlagen und die Nutzung regenerativer Energien sind die Stichworte - und das alles unterstützt durch kompetente, unabhängige Beratung und Finanzspritzen aus verschiedenen Förderprogrammen. Teilnehmen wird die Gemeinde Saerbeck deshalb jetzt erstmals am Programm „Haus-zu-Haus-Beratung" des Vereins Haus im Glück im Zukunftskreis Steinfurt. Als Pilotgebiet in Saerbeck ist das Baugebiet Eschgarten zwischen Lindenstraße, Heckenweg, Buchenstraße und Eichenhain ausgewählt worden. Die Haus-zu-Haus-Beratung funktioniert ganz praktisch: Martina Nicklatsch und Björn Hellmann werden als Fachleute vom 10. bis zum 21. Oktober im Eschgarten unterwegs sein, an den Haustüren klingeln und bei Interesse informieren. Diese Erstberatung ist kostenlos. Martina Nicklatsch und Björn Hellmann werden am heutigen Mittwoch, 5. Oktober, im Rahmen des Energiestammtisches der Klimakommune ab 19.30 Uhr in der Gläsernen Heizzentrale die Haus-zu-Haus-Beratung genauer vorstellen. Eingeladen sind deshalb besonders alle Hausbesitzer, die einen Schlüssel für ein Gebäude im Eschgarten haben - und alle weiteren Interessierten.
 

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