Da ist was in Bewegung

Sportfest und Sponsorenlauf an der St.-Georg-Grundschule

Ganz schön viele: die erste Runde beim Sponsorenlauf am Ende des Sportfests der St.-Georg-Grundschule. Da war etwas in Bewegung. Und das gar nicht schlecht. Man könnte auch sagen: Sportfest und Sponsorenlauf der St.-Georg-Grundschule waren ein ordentliches, sehr lebendiges Gewimmel.

265 Schülerinnen und Schüler, dazu sieben Kinder aus geflüchteten ukrainischen Familien waren einen Vormittag lang auf dem Sportplatz auf der Jagd nach Häkchen auf ihren Laufkarten. Sprint, Medizinball stoßen, Schlagball-Weitwurf und Zonenweitsprung standen darauf. Das waren sozusagen die traditionellen Sportabzeichen-Disziplinen. Lustiger war es auf der Slackline, beim Rollerparcours oder dem Frisbee-Zielwerfen. Mit Spaß zur Bewegung, dieser Ansatz funktionierte gut.

Organisiert hatte das Ganze die Fachschaft Sport unter Federführung der Stellvertretenden Schulleiterin Maren Eggerichs. Unterstützung kam, wie seit einigen Jahren, von den 27 Sporthelferinnen und -helfern aus dem neunten Jahrgang der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) mit ihrer Lehrerin Sabine Ebbing. Sie betreuten Stationen, hakten Disziplinen ab und – das auch – hoben die Stimmung bei den Kleinen. Als Dankeschön dafür gab es vom Förderverein der Grundschule ein Verpflegungspaket, das allerdings mit Chips und Gummibärchen nicht ganz als Athletennahrung durchgehen konnte.

Sportliches Spiel für zwischendurch: Reise nach Jerusalem ohne Stühle, aber mit viel Tempo. Für den Höhepunkt des sportlichen Vormittags sorgten alle Grundschülerinnen und Grundschüler zusammen. Beim Sponsorenlauf gaben alle ihr Bestes und sammelten Runde für Runde Spenden ein. Die eine Hälfte soll in Hilfen für Kinder aus der Ukraine in Saerbeck fließen, die andere Hälfte der Schule zugutekommen. „Wo viele kleine Leute viele kleine Taten tun, kann sich die Welt verändern“, zitierte Monika Schmidt, Stellvertretende Bürgermeisterin, vor dem Startschuss ein afrikanisches Sprichwort. Nach dem letzten Zieleinlauf lobte Schulleiterin Sarah Ortmeier: „Ihr wart spitze und habt alles gegeben, viel geschwitzt, für die ukrainischen Familien und für uns.“

Dass ein kluger Kopf beim Sport nicht schaden, hatte am Vormittag eine Schülerin bei der Tempovariante der „Reise nach Jerusalem“ gezeigt. Wer im Kreis steht und den einen Lehrer loslaufen lässt, hat seinen Platz sicher.