Maskenpflicht vor Geschäften bleibt

Gemeinde Saerbeck weist auf Präzisierung der Corona-Schutzverordnung NRW hin

Die Alltagsmaske bleibt Pflicht im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften. Darauf weist die Gemeinde Saerbeck hin. Die aktuell gültige Corona-Schutzverordnung NRW wurde gemäß der jüngsten Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Münster angepasst.

Demnach gehört die Alltagsmaske vor Mund und Nase auf allen Zuwegungen zum Geschäft innerhalb einer Entfernung von zehn Metern zum Eingang, auf dem Grundstück des Geschäftes und auf Parkflächen, die zum Geschäft gehören. Diese Regel gilt während der Öffnungszeiten unabhängig davon, ob der Mindestabstand eingehalten wird oder man tatsächlich auf dem Weg in das Geschäft ist.  Seit Sonntag neu ist die präzisere Zehn-Meter-Bestimmung.

Der Sinn liegt auf der Hand, heißt es aus dem Rathaus: Dort, wo Menschen zusammenkommen wie vor geöffneten Geschäften, soll der Infektionsschutz gewährleistet bleiben. Für die Verbreitung des Virus spiele es keine Rolle, ob man in das Geschäft oder nur daran vorbei gehe.

In den geschlossenen Räumen der Geschäfte gilt laut der Verordnung unverändert die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (oder höherwertig FFP2, aber ohne Auslassventil). Für Kunden auf dem Weg ins Geschäft empfiehlt es sich, gleich eine solche medizinische Maske aufzusetzen.

Unverändert gilt auch beim Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken in der Gastronomie: Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung, in der die Speisen oder Getränke gekauft wurden, untersagt. Auch diese Regel dient dazu, Kontakte zu vermeiden.

Die aktuell gültige Corona-Schutzverordnung und viele weitere Informationen finden sich im Internet auf einer offiziellen Seite des Landes Nordrhein-Westfalen hier (www.land.nrw/corona).