Praktikum endet nach acht intensiven Wochen

Wie funktioniert Bürgerbeteiligung, wenn es um Klimaschutz und Nachhaltigkeit geht? Dieser Frage geht Luise Overkamp, Studentin der Geographie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, nach. Die Theorie vermittelt das Studium. Und die Praxis? Natürlich die Klimakommune Saerbeck, in der die Verknüpfung von Nachhaltigkeit und Bürgerengagement fester Bestandteil des Klimakommune-Projektes ist. Damit war der Weg zur Praktikumsstelle für Luise Overkamp quasi vorgezeichnet.

Acht Wochen lang hat die Studentin im Saerbecker Klimakommune-Team einen intensiven Einblick in die Praxis bekommen. Eigentlich hätten vier Wochen gereicht, um den von der Uni geforderten Praktikumszeitraum abzudecken. Aber im Gespräch mit den Praktikumsverantwortlichen war schnell klar: Vier Wochen sind zu kurz, um einen richtigen Einblick zu bekommen und so wurde das Praktikum um weitere vier Wochen verlängert. Sie war im außerschulischen Lernstandort unterwegs und hat am Arbeitstreffen mit dem IPN in Kiel teilgenommen. Ein besonders großer Posten auf dem Arbeitszettel des Praktikums waren die Vorbereitungen zur 900-Jahr-Feier Saerbecks. Hier war Luise Overkamp auch am Festwochenende aktiv am großen Infostand der Klimakommune vor der Heizzentrale.

„Ich habe viel gelernt“, fasst die Studentin ihre Erfahrungen zusammen. „Saerbeck ist ein sehr aktives Dorf, es gibt hier viele Leute, die coole Ideen haben.“ Das ist ein Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung der lokalen Klimaschutzprojekte: „Man braucht engagierte Leute, die andere mitziehen können und die gibt es in Saerbeck.“

Nach Ende des Praktikums geht es für Luise Overkamp nun in die Schlussphase ihres Studiums. Die Bachelorarbeit steht an, in der es um bürgerschaftliches Engagement gehen soll.