Stilles Gedenken und Mahnen

Am Volkstrauertag legen Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg und Udo Meiners, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, still einen Kranz am Mahnmal am Friedhof nieder.

Volkstrauertag im November-Lockdown im kleinstmöglichen Rahmen

Zum Volkstrauertag haben Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg und Udo Meiners, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, einen Kranz am Mahnmal am Friedhof niederlegt. Diesen Akt des Gedenkens an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft vollzogen sie am Sonntag um 11 Uhr in aller Stille und ohne weitere Teilnehmer.

Der Volkstrauertag geht auf den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) zurück. Er ist auch der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden gewidmet. Dieser Gedanke findet sich in den vier Stelen wieder, die im Jahr 2000 vor der Tormauer zum Friedhof aufgestellt wurden. In diese Stelen sind die Worte Erinnern, Bedenken, Mahnen und Versöhnen eingraviert. Der diesjährige Volkstrauertag steht zusätzlich im Zeichen des 75-jährigen Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges.

In der aktuellen Phase der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie hatte die Gemeinde Saerbeck entschieden, im Sinne des Infektionsschutzes auf die sonst übliche Gedenkveranstaltung mit einer größeren Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu verzichten. Zugleich hatte der VDK-Landesverband Nordrhein-Westfalen selbst empfohlen, Veranstaltungen abzusagen. Gänzlich ohne Gedenkakt wollte die Gemeinde Saerbeck den Volkstrauertag allerdings nicht verstreichen lassen.