Ausbau der Nordumgehung Saerbeck – B 475 n

Auf Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Dieter Jasper hatten jetzt der Saerbecker Bürgermeister Wilfried Roos und der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Saerbecker Gemeinderat, Alfons Günnigmann, Gelegenheit, in einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Herrn Enak Ferlemann, den Bedarf in der Gemeinde Saerbeck auf Ausbau einer Nordumgehung als Bundesstraße 475 n vorzutragen.
Gespräch im Bundesverkehrsministerium
 

In einem angenehmen Gesprächsklima konnte unter Einbeziehung des Leiters des zuständigen Fachreferates in Bonn per Videokonferenz der aktuelle Sachstand noch einmal ausführlich seitens der Gemeinde vorgestellt und erörtert werden. Nachdem in den vergangenen Jahren seitens der beteiligten Stellen und Behörden fünf verschiedene Trassenvarianten in der Diskussion standen, konnte der Staatssekretär den Vertretern der Gemeinde die erfreuliche Mitteilung machen, dass auch das Bundesverkehrsministerium nunmehr die von der Gemeinde seit Jahren favorisierte Trassenvariante als Ideallinie ansieht und die Planungen zu den anderen Varianten einstellt. Da damit der Anbindungspunkt einer B 475 n im Osten an die B 219  sowie an die Riesenbecker Straße (K 29) feststeht, könnte sich der Bund auch einen vorgezogenen Ausbau eines ersten Teilabschnittes der B 475 n von der Ibbenbürener Straße bis zur Riesenbecker Straße zeitnah vorstellen.

Dabei war Staatssekretär Ferlemann beeindruckt von der Umwandlung des bisherigen Bundeswehrdepots in einen Bioenergiepark.  Da durch die nunmehr planungsrechtlich feststehende Nachfolgenutzung des Geländes der Verkehrsstrom vom und zum Gelände des Depots nicht gänzlich eingestellt wird, sondern eher noch zunimmt und durch den Ausbau der K 2 n vom Lengericher Damm bis zum Kreisverkehrsplatz an der Ibbenbürener Straße die Belastung mit Durchgangsverkehr in diesem Bereich noch zunimmt, wird aus Sicht der Spitze des Ministeriums der Bedarf zum Ausbau des 1. Bauabschnittes anerkannt.

Die Gemeinde wird jetzt noch einmal auf der Basis der vorliegenden Verkehrsgutachten den aktuellen Sachstand auch unter Einbeziehung der zu erwartenden Verkehrsströme zum und aus dem Gewerbegebiet „Nord" in einer ergänzenden gutachterlichen Stellungnahme darstellen. Dabei waren sich alle Beteiligten einig, dass das im Auftrag der Gemeinde im Jahr 2008 erstellte Verkehrsgutachten die erwarteten Prognosedaten für den Durchgangsverkehr auch wegen der Auswirkungen der Maut auf den Autobahnen und Landstraßen richtig annimmt und dabei eine Umgehungsstraße für den Ort eine erhebliche Entlastung darstellen würde. So kommt der von der Gemeinde beauftragte Gutachter zu dem Ergebnis, das eine Umgehungsstraße für Saerbeck außerordentlich wirksam sein würde und „eine derart hohe Verkehrswirk-samkeit selbst bei ortsnahen Entlastungsstraßen nur selten zu verzeichnen ist." Diese Einschätzung wird im übrigen auch durch das Land NRW geteilt, da die Nordumgehung Saerbeck auch aus Landessicht eine genügend hohe Priorität besitzt.

Damit stellte Staatssekretär Ferlemann fest, dass sein Haus und er persönlich zu der von der Vorgängerregierung getroffenen Aussage steht, dass der Ausbau des 1. Teilabschnittes der Nordumgehung für möglich gehalten wird, sobald die Linie der Gesamttrasse feststeht. Die Umsetzung könnte nach dem jetzt vorliegenden Sachstand schon im nächsten Jahr beginnen, da die Ausbauplanung der Straße und das Planungsrecht vorliegen und die Gemeinde den Grunderwerb bereits sicherstellen konnte. Vielleicht erlebt Saerbeck dann sogar zwei parallele Straßenbauprojekte: die K 2 n vom Lengericher Damm bis zum Kreisverkehr und den 1. Abschnitt der Nordumgehung vom Kreisverkehr bis zur Riesenbecker Straße. MdB Dieter Jasper, Bürgermeister Wilfried Roos und der CDU-Fraktionsvorsitzende Alfons Günnigmann waren jedenfalls mit dem Gesprächsergebnis hoch zufrieden.

 

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