Praktikant bei der Klimakommune
Abitur – und was dann? Diese Frage, die sich viele Absolventen mit dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife stellen, hat Jacob Fiege für sich so beantwortet: Erst einmal die Praxis kennenlernen, bevor es mit einer Ausbildung oder einem Studium weitergeht. Und da sich Jacob, der im Sommer sein Abi am Gymnasium Augustinianum in Greven gebaut hat, für Erneuerbare Energien interessiert, war die Suche nach einem Platz für ein freiwilliges Praktikum vergleichsweise einfach. Der Praktikumsplatz liegt nämlich vor der Haustür: In der Klimakommune Saerbeck.
Fünf Wochen hat Jacob Fiege die Klimakommune kennengelernt. „Das war super spannend“, sagt der Abiturient. Vor allem im außerschulischen Lernstandort konnte sich Jacob einbringen: Bei der Betreuung von Schulklassen, bei der Vorbereitung und Durchführung des Aktionstages und bei ganz handfesten Dingen, wie beim Anlegen des Wegs in die Wildnis im Bioenergiepark. Bei weiteren Akteuren der Klimakommune, etwa bei der EGST oder der Fachhochschule, blickte er hinter die Kulissen. „Ich habe gute Einblicke bekommen und habe auch den Hochschulstandort in Steinfurt besucht.“
Sein Fazit nach fünf Wochen in der Klimakommune fällt positiv aus: „Ich habe viel gelernt und es hat mich weitergebracht. Praktikum in der Klimakommune? Das kann ich nur empfehlen!“