Neuer Rat ist bereit für die Arbeit
Konstituierende Sitzung am 13. November
In seiner ersten Sitzung nach den Kommunalwahlen hat der Gemeinderat die Arbeitsgrundlagen für die kommenden fünf Jahre geschaffen.
Im Bürgerhaus war am Donnerstag die Vereidigung und Amtseinführung eine der gar nicht so häufigen Gelegenheiten, bei der man Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg mit der offiziellen Amtskette sehen konnte. Diesen Teil leitete das dienstälteste Ratsmitglied Hubert Geisemann (CDU). Eingeführt und verpflichtet wurden auch die im September gewählten 22 Ratsmitglieder. Sie wählten im Anschluss die Stellvertretenden Bürgermeister. Dies sind Florian Bücker (CDU) und Klaus Rensmann (UWG), die ebenfalls den offiziellen Verpflichtungstext sprachen.
Außerdem bildete der Rat seine Ausschüsse, besetzte sie mit Ratsmitgliedern und Sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern und bestimmte die Vorsitzenden. Vorsitzender des Planungs-, Bau-, Umwelt- und Klimaausschusses ist Felix Wannigmann (SPD), dem Jugend-, Sport- und Kulturausschuss sitzt Matthias Ahmann (CDU) vor, dem Familien-, Sozial-, Senioren- und Kulturausschuss Harald Westbeld (Grüne). Pflichtausschüsse sind der Haupt- und Finanzausschuss, in dem automatisch wie im Rat der Bürgermeister Vorsitzender ist, der Rechnungsprüfungsausschuss (Vorsitzender Matthias Ahmann), der Wahlprüfungsausschuss (Vorsitzender Bernd Willebrandt, CDU) und der Wahlausschuss mit dem jeweiligen Wahlleiter als Vorsitzendem.
Die Bestellung von Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde in einer ganzen Reihe von Verbänden, Versammlungen oder Beiräten stand ebenfalls an. Die inhaltliche Arbeit der Gremien beginnt in der kommenden Sitzungsrunde im Dezember. Dann bringt die Gemeindeverwaltung unter anderem den Haushaltsentwurf für 2026 ein.
„Auf keiner anderen politische Ebene ist der Kontakt zwischen Wählern und Gewählten so direkt wie in der Kommunalpolitik“, sagte Bürgermeister Lehberg in seiner Antrittsrede. Fair play untereinander bei gleichzeitig durchaus kontroversen Debatten habe er in den vergangenen fünf Jahre erlebt und wünsche er sich für die nun anstehende Sitzungsperiode. Lehberg appellierte an den Rat: „Zeigen wir, dass gelebte Demokratie keine Angst haben muss vor Populismus und Extremismus.“