Aufstellung der „Rote Bank“ in Saerbeck – Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Am Donnerstag, den 26.02., wurde in Saerbeck die sogenannte „Rote Bank“ aufgestellt. Mit dieser Aktion setzt die Gemeinde ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und positioniert sich klar für Respekt, Gleichberechtigung und Gewaltfreiheit.
Die „Rote Bank“ ist ein internationales Symbol gegen geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt und hat ihren Ursprung in Italien. Die Initiative geht auf die italienische Künstlerin Elisa Sighicelli zurück und hat sich inzwischen weltweit verbreitet. Auch in Deutschland ist die „Rote Bank“ zunehmend auf öffentlichen Plätzen zu finden.
Die rote Farbe steht symbolisch für die Aufmerksamkeit, die dieses wichtige gesellschaftliche Thema verdient. Gleichzeitig mahnt sie an das Blut, das durch häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt vergossen wird. Da Gewalt gegen Frauen häufig im Verborgenen geschieht, macht die Bank das Problem im öffentlichen Raum unübersehbar. Sie soll Menschen ermutigen, hinzusehen, das Schweigen zu brechen und Betroffenen beizustehen.
Ein an der Bank angebrachter QR-Code bietet Informationen sowie Notrufnummern zu Hilfsangeboten, sodass Betroffene schnell und unkompliziert Unterstützung finden können.
Die Aktion „Rote Bank“ verfolgt mehrere Ziele:
Aufmerksamkeit schaffen:
Die Bank sensibilisiert die Öffentlichkeit für das Thema Gewalt gegen Frauen und holt es aus der Tabuzone.Gedenken an die Opfer:
Die rote Farbe erinnert an die Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt geworden sind.Mut machen:
Die Bank soll Betroffenen Mut geben, sich Hilfe zu suchen und sich aus gewaltvollen Beziehungen zu lösen.Hilfe anbieten:
Durch konkrete Informationen zu Beratungsstellen und Notrufnummern wird ein direkter Zugang zu Unterstützungsangeboten ermöglicht.
Mit der Aufstellung der „Rote Bank“ setzt Saerbeck ein deutliches Zeichen: Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.