Volkstrauertag 2026
...mit Gottesdienst, Ansprache und Kranzniederlegung am Samstag, 14. November 2026
Die offizielle Gedenkveranstaltung der Gemeinde Saerbeck zum diesjährigen Volkstrauertag (15. November) findet bereits am Samstag zuvor statt.
Sie beginnt mit dem Gottesdienst um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg. Im Anschluss ziehen Abordnungen von Verbänden, Vereinen und Einrichtungen und Vertreter der Ratsfraktionen zum Mahnmal am Friedhof. Die Gedenkrede hält in diesem Jahr der Leiter der Volkshochschule Emsdetten Greven Saerbeck, Dr. Kai Lüken. Es folgt die Kranzniederlegung zusammen mit Vertretern der Feuerwehr am Mahnmal. Alle Saerbecker Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an Gottesdienst und Gedenkakt teilzunehmen.
Verkehrsregelung am Samstagabend
Der Gang von der Kirche zum Mahnmal am Friedhof beginnt nach der Durchfahrt der Schnellbuslinie S50 gegen 18 Uhr. Dafür ist die Emsdettener Straße zunächst kurzfristig zwischen den Einmündungen Marktstraße und Emsweg gesperrt. Während der Gedenkveranstaltung gilt die Sperrung zwischen Emsweg und Marienstraße, die dann für die Durchfahrt freigegeben ist.
Was ist der Volkstrauertag?
Der Volkstrauertag wurde durch den 1919 gegründeten Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingeführt. In der ersten offizielle Feierstunde 1922, vier Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs stellte der damalige Reichstagspräsident Paul Löbe den Gedanken nach Versöhnung und Verständigung in den Mittelpunkt. Unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wandelten die Machthaber den Volkstrauertag zum „Heldengedenktag“ um. Die gerade gegründete Bundesrepublik Deutschland führte ihn Anfang der 1950er in seiner vorherigen Ausrichtung wieder ein. Seitdem wird er als besonderer Gedenktag für die Opfer beider Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sowie für die Opfer von Krieg und Gewalt auf der ganzen Welt alljährlich im November begangen.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden und werden immer noch in allen Teilen der Welt Konflikte mit Gewalt ausgetragen, denen viele Menschen zum Opfer fielen und fallen. Umso dringender erscheint deshalb die Auseinandersetzung mit den Ursachen für Krieg, Gewalt, Terror und Armut als Voraussetzung zur Gestaltung einer gerechteren Weltordnung und für ein friedlicheres Miteinander.
Als sichtbares Zeichen gilt am Volkstrauertag Trauerbeflaggung. Die Fahnen vor dem Rathaus hängen auf Halbmast.